Wir erinnern an Henry

Liebe Freunde,


in Erinnerung an unseren lieben Henry Steinert zünden wir für ihn eine Kerze an.
Henry hätte heute seinen 51. Geburtstag feiern können.

Er musste viel zu früh von uns gehen.

Die Mitglieder der Jerichower Schreibrunde

Marion Krüger

Henry Steinert

 

Gedanken

 

Wenn man die übertriebene Härte zu spüren bekommt, dann ist das Missbrauch.

 

Wenn man über Missbrauch redet, denkt man immer an Sex, aber nicht, dass Missbrauch ein sehr weites Feld ist.

 

Sie weiß, dass alles keinen Sinn hat, solange sie nicht ernst genommen wird. Sie will nicht gegen die Wand reden. Gut, dass sie ihren Körper hat, von dem sie sich trennen kann. Wenn die Trennung vollzogen ist, kann sie nichts mehr versauen. Sie will sich dafür stark machen.               

 

Vor dem kalten Krieg hatte sie keine Angst. Es fand keine Bedrohung statt.                               

Dem Feind war sie nie nahe, es wurde nur davon geredet. Das ist so, wie bei einem Gewitter. Wenn man in einem sicheren Raum ist, passiert nichts schlimmes. 

 

Ein Aufbäumen nach einem Fehlschlag, hat nur einen Sinn, wenn es danach besser wird. Wenn es nicht so ist, ist es nur ein Verlangen der anderen, dass man stark sein soll. Das geht gar nicht. Da kann kein Arzt weiterhelfen.

 

Wenn ich Flügel bekomme, dann können wir gemeinsam fliegen.

Ich weiß, dass ich damit rechnen muss, dass Du zum Himmel fliegst.

 

Mit den Rollern sind wir schnell. Doch nie so schnell wie der Wind. Er holt uns immer wieder ein. Wenn wir an den Rollern Flügel hätten, könnten wir mit ihnen fliegen.