Textdiskussion März 2021

Meinungen und Hinweise zu Texten

Stefanie Obieglo


zu "Von Schmetterlingen und Seifenblasen" von Samira Bäger


Liebe Samira,

eine wirklich interessante  (lebensphilosophische) Überlegung! Der Text gefällt mir! Es macht Spaß ihn zu lesen! Ich würde nur einen Satz etwas abändern und zwar: wenn Schmetterlinge nicht wie Seifenblasen sind.

Und bei deiner letzten Feststellung habe ich Fragezeichen und Ausrufezeichen gesetzt.

Das sind die kleinen Anmerkungen die ich habe! Du bist die Autorin

 

Ansonsten herzlichen Glückwunsch zu diesem Text!



zu "Gebeutelt" von Petra Taubert


Liebe Petra,


dein Gedicht spricht mich an!


Ich habe es versucht mit kleinen Änderungen noch zu verstärken.

Ob es mir gelungen ist, weiß ich nicht. Entscheiden musst du, ob der eine oder andere Vorschlag von mir in dieser Beziehung brauchbar ist.


Gebeutelt


Wie eine Unruhe

bin ich

hin und her geworfen

im scharfen Wind.


Hänge rum

in meinem Zimmer

seit Wochen schon!


Festgehalten

in wirren Träumen

suche ich

nach mir

und meinem Mut.


Ich wünsche Dir/euch ein schönes Wochenende


Mit lieben Grüßen aus Burg


Herzlich Steffi



Liebe Steffi,                                                                                                                         21. März 2021


vielen Dank für deine Gedanken zu meinem Text. Zwei deiner Ideen greife ich gern auf. Die verstärken meine gewünschte Aussage wirklich und geben mehr Aktivität in das Geschehen. In der zweiten Zeile bleibe ich bei meiner Version.


Herzliche Grüße aus Halle zum Frühlingsanfang von Ralf und Petra



Zu „Ruhelos“ von Stefanie Obieglo von Petra Taubert


Liebe Steffi,


Dein Gedicht beschreibt eine Stimmung, die ich gut kenne. Kurz und bündig fangen deine Worte ein: zur Ruhe kommen wollen, aber nicht können. Früher bin ich in solchen Situationen aus der Wohnung geflüchtet und spazierte in einem nahe gelegenen Park. Dabei konnte ich manchmal Tiere beobachten, die sich in oder nach der Dämmerung zeigten: Rehe, Füchse, Hasen und Igel. Das beruhigte mich etwas. Wahrscheinlich war ich auch durch das Laufen etwas müde geworden. Ich konnte endlich schlafen, hatte nicht mehr das Gefühl, im Gedankenwirrwarr gefangen zu sein. Erzählen löst erzählen aus. Das alles fällt mir ein zu deinen wenigen Zeilen über Schlaflosigkeit.


Herzliche Märzgrüße von Petra