Die Magdeburger

Treffen der Magdeburger Schreibrunde jeden zweiten Montag im Monat

10: 00 Uhr bis 13: 30 Uhr


in der Peter Sodann Buchhandlung

Breiter Weg 29

Zusammenfassung Magdeburger Schreibrunde vom 08.11.2021


„Wer schreibt, der bleibt!“


An diesem zweiten Montag im November traf sich die Magdeburger Schreibrunde wieder in Peter Sodanns Bücherkiste.


Nachdem Angelika Schirmer ihren Text „Lebenswert“ vorgelesen hatte, kam Sandra Zinke anschließend mit zwei eigenen Schreiben zu Wort: das erste handelte vom Mobbing auf der Arbeit – ein Problem, das leider zu viele Menschen nachempfinden können. Den zweiten Teil nannte Sandra selbst „Herbstspaziergang“. Es war ein gelungener Start für die Runde.


Michael Bremer stellte seine fünf kritischen Bemerkungen „Magdeburger Unfug“ vor. Es sollte Satire sein. Es waren aber aus meiner Sicht eher sehr negative Anmerkungen zu Magdeburg.


Johanna Bulz hatte vor Monaten mit dem Schreiben einiger Morgenseiten als tägliche Übung angefangen. Ein Ausschnitt – „Die Macht der Worte!“ - fand die allgemeine Zustimmung. Der Enkeltrick wurde von Johanna gut nachempfunden, weil sie selbst darauf hereingefallen war. Sie war nach unserer Diskussion sicher, dass dies ein Text sei, der weiterentwickelt werden kann.


Udo Rupp las seinen sehr kurzen Text zu den Rolandsäulen in Stendal vor. Gertrud Dörsing war als letzte an der Reihe. Sie schrieb über ihre Freundin Christa, die in den USA lebt und deren Leben durch den Einbruch von Drogenabhängigen in ihren Garten aufregender wurde, als sie das unbedingt wollte.

Jedoch möchte Christa nicht zurück in die alte Heimat Deutschland: „In Deutschland spricht nichts mehr zu mir!“ war dann auch ein passender Titel zu dem Erzählten Gertruds.


Gertrud brachte auch die traurige Nachricht über Irene Synder in die Runde mit. Am 06.10.2021 ist Irene Synder leider verstorben. Alle Anwesenden waren sehr betroffen. Es fielen uns gleich Texte ein, die sie verfasst hatte.


Ihre Erzählkunst hat wunderbare Geschichten hervorgebracht, an die man sich gerne erinnert, weil sie voller Leben waren. Dinge aus dem Alltag wichtig erscheinen zu lassen – dazu war Irene in der Lage. Eine zufällige „Begegnung“ mit einem älteren Herren wird zu einer spannenderen Sache, die sie ihr Buch vergessen lässt, welches sie eigentlich lesen wollte.


Erinnerungen werden wach,wenn sie ihre Kollegin zu einer „Kaffeepause“ in der neuen Einkaufsmeile einlädt. Unvergessen bleibt das letzte, aber auch wirklich letzte Kleidungsstück, welches den „Kleiderschrank“ doch zum Bersten bringt und dem Leser buchstäblich wie ihre Figur unter einen Wust an Kleidung vergräbt.


Leider mussten wir in den letzten Jahren auf die Anwesenheit Irenes in der Schreibrunde verzichten. Somit spreche ich für alle, die Irene Synder gekannt haben, unser herzliches Beileid an ihre Hinterbliebenen aus.


Irene Synder hat auf unvergleichliche Weise geschrieben und bleibt deswegen über ihren Tod hinweg mit ihren Geschichten in unserer Erinnerung.


Susanne Händel




Schreibrunden -  Zusammenfassung 13.12.2021




An diesem kalten Montagvormittag traf sich die Magdeburger Schreibrunde zum monatlichen Stelldichein in Peter Sodanns Bücherkiste. Es kam ein buntes Potpourri zusammen während dieser drei Stunden.


Zuerst war Angelika Schirmer mit ihrem Text „Klare Sicht“ an der Reihe. Mir war kurz zuvor als erstes aufgefallen, dass sie ihre Brille nicht trug. Sie beschrieb ihre Operation am grauen Star im November und war sichtlich erleichtert, dass sie kaum noch eine Brille benutzen muss.


Auch von Krankheit sprach Waltraud Eichmann später in der Runde. Sie hatte „Das Ende“ vor sich, als sie alleine mit einer Coronainfektion in ihrer Wohnung ausharren musste. Zu allem Überfluss stürzte sie auch noch und trug blaue Flecken im Gesicht davon.


Antje Reinhold las zwei Geschichten vor. Die erste handelte von einer Freundin, die Antje liebevoll als in sich angekommen beschrieb. Weiterhin behandelte sie vorsichtig das Thema Corona-Leugner.


Michael Bremer ließ alte Zeiten aufleben. Mit „Weihnachten in der DDR“ erinnerte er sich an verschiedene Weihnachten, die er erlebt hatte. Er ließ den Krüppel – Weihnachtsbaum genauso wie die Westpakete in seinem Text auftauchen.


Ich selbst las eine Rezension über das Buch „Motiviert studiert“. Das Buch wurde von mir ausgewählt, weil es mich voran gebracht hat... im Schreiben und Lernen.


Johanna Bulz las zuletzt zwei Geschichten vor. „Meine Gedanken sind ein verwildertes Paradies“ charakterisiert ihren Schreibstil. „Die Abendsonne ist die hellste“ sollte zu ihrem vorherigen Gelesenen ein Beispiel sein. Wir stellten aber fest, dass die Überschrift nicht zum Text passt.


Alles in Allem war es ein gelungener Abschied vom Jahr 2021.


Vielen Dank an Günter Hartmann, der uns allen Stollen spendierte.


Waltraud Eichmann soll hier auch gelobt werden, die wie immer Kaffee gekocht und die Tische vorbereitet hatte. Vielen Dank dafür von uns allen.


Ich wünsche einen guten und unfallfreien Rutsch ins Neue Jahr.


Susanne Händel.



Günter Hartmann



Magdeburger Schreibrunde des Pelikan e.V. Burg im Jahr 2022


Kontakt: Günter Hartmann - Lektor, Redakteur, Autor / gmhartmann@web.de

Ort: Peter-Sodann-Bücherkiste, Breiter Weg 29 (Nordabschnitt, Nähe Katharinenturm)

Zeiten: Jeder zweite Montag des jeweiligen Monats - von 10 Uhr bis ca. 12.30 Uhr


Termine:

10. Januar 2022
14. Februar 2022
14. März 2022
11. April 2022
09. Mai 2022
13. Juni 2022
11. Juli 2022
08. August 2022
12. September 2022
10. Oktober 2022
14. November 2022
12. Dezember 2022


Änderungen möglich!



in der Peter Sodann Buchhandlung