11. Literarisches Menü 2021

Im Cafe "Freundschaft" in Niegripp fand nach dem dritten Anlauf (zweimaliger Verschiebung wegen Corona) nun endlich das 11. Literarische Menü: Thema "Bücher, Bilder und Balancen" statt.

Peter Hoffmann, der im Vorstand des Pelikan- Vereins mitarbeitet, eröffnete mit eindringlichen Worten zum Anlass der Veranstaltung und erinnerte an Höhepunkte aus den bisherigen 10 Literarischen Menüs. Die Band "November" begeisterte mit ihrem ersten Gig und selbst geschriebenen Liedern.

Der Coversong "Zauberland" von Rio Reiser ist Bestandteil ihres Programms und passte anlässlich des 25. Todestages des bekannten Sängers der Band "Ton, Steine, Scherben" sehr gut. Dorothea Iser getaltete den ersten Teil des Literarischen Menüs mit dem Auszug eines Textes aus ihrem Buch "Pink ohne Ende", das vor 25 Jahren erschien. Anschließend gab sie einen Ausblick auf einen Gedichtband, an dem sie gemeinsam mit Kristine Ahrend arbeitet. Die Malerin zeigte ihre Aquarelle zu den von Dorothea Iser ausgewählten und zu ihren Bildern geschriebenen Gedichten.

Im zweiten Teil der Veranstaltung lasen Mitglieder unterschiedlicher Schreibrunden Sachsen- Anhalts, regten mit ihren Texten zum Nachdenken an oder zauberten ein Schmunzeln auf die Gesichter der Zuhörenden. Generationsübergreifend wurden Sicht- und Schreibweisen als Zeit- und Gesellschaftsspiegel deutlich.

Die Band "November" im Café "Freundschaft" umrahmte die Lesungen.

Fotos: Rolf Winkler (gerahmt)
und Petra Taubert

Peter Hoffmann eröffnete das 11. Literarische Menü.

Dorothea Iser las Faberts Erlebnisse in Tunesien in Auszügen aus "pink ohne Ende" vor und gab Einblicke in ein aktuell werdendes Skript.

Kristine Ahrend zeigte ihre Bilder zu Theas neuen Gedichten.

Samira Bäger erstaunte mit philosophischen Gedanken über das Schreiben und las neue Texte vor aus der "...Zeit"- Anthologie.

Lena Behns zeigte Bildgedichte und las sie vor, Elfchen ebenso...

Mit "Fantabulös" und den Schulschreibern fing es für sie an.

Brigitte Petzolds nächtliches Warten auf ihren Sohn ließ das Publikum mitfiebern wie die Geschichte ausgeht.

Rolf las Texte und Thurid zeigte Fotografien aus "Das besondere Foto" Band 4 und 5.

Sie präsentierte auch ihren Text, in dem das Literarische Menü anklingt der in "Gleich hinterm Deich" ist.

Marion Krügers Gedichte über Liebe und ihren Bruder ließen Gedanken schweifen.

Roland Staufs Text über Reinhardts Nase stimmte nachdenklich.

Sigrids Gedichte drehten sich um ihre Tagesstruktur, Ernst und die Liebe, emotional und hoffnungsvoll.

Marina Bindig erinnerte sich in ihrem Text an die Kinderzeit auf dem Dorf und das Wunder des Esstischs, der zum Abwaschtisch wurde.

Maria Merten erzählte in Erinnerungen an einen Ferienbesuch davon,

was die Stadtkinder

alles lernten beim Landurlaub.

Eva Haun erheiterte das Publikum mit ihrer eigenen Nacherzählung der biblischen Geschichte über die Vertreibung aus dem Paradies.

Ein Dankeschön an alle Mitwirkenden...

Günter Hartmann plant für das nächste Jahr einen Band mit Aphorismen.

Gemeinsam mit Edel Schimanski stellte er einige seiner Kurztexte vor.