Kinderschreibstube

Zu unserem nächsten Treffen laden wir herzlich ein! 


Aufgepasst und vorgemerkt:


29. Oktober um 16.30 Uhr

Gemeindebüro Niegripp



Treffen am 17. September


Annike Schimansky, Helene Kurth, Pauline Krötsch und Lena Behns. Runa Mertens war leider krank.

Gute Besserung wünschen Dir die Schreibstubenhocker!

Annike

 

Ich bin im April zehn Jahre alt geworden. Ich habe viele Freunde! Ich schreibe gerne Geschichten und bin allgemein sehr kreativ. Meine Hobbys sind Schwimmen, Steppen, Reiten, Leichtathletik, Nähen, Malen, Kreativsein und Basteln. Ich habe lange Haare. Manchmal bin ich lustig und hilfsbereit bin ich auch. Ich mag die Natur sehr. Meine Freunde und meine Familie stehen zu mir, helfen mir, wenn ich Hilfe brauche.

Ich habe eine super Kindheit und ich sehe andere Meinungen ein.

 

über Leni

 

Sie wurde im Mai elf Jahre alt. Sie hat einen großen Bruder und zwei Eltern. Sie ist nett, lustig und schon ein bisschen (manchmal) wie Lena in der Pubertät. Sie ist sehr mit der Natur verbunden. Manchmal ist sie ein bisschen verträumt aber wie Helene, eine meiner besten Freundinnen, hilfsbereit und einfach toll. Jetzt fehlt mir die Zeit.

 

über Lena

 

Lena ist zehn Jahre alt und acht Tage jünger als ich. Sie hat eine Brille. Sie behauptet die Beste zu sein. Ich vermute, ihr fehlt die Aufmerksamkeit. Sonst wäre sie bestimmt netter als jetzt. Sie ist oft am Handy und benutzt viele technische Geräte, welche immer schickimicki sind. Sie redet oft dazwischen, das ist nicht so schön. Aber ich weiß, irgendwo ist sie bestimmt richtig nett.

 

 

über Helene

 

Sie ist fast elf Jahre und knapp ein Jahr älter als ich, eine sehr, sehr gute Freundin. Hilfsbereit, lustig. Sie ist manchmal ein bisschen schüchtern, aber fantasievoll und hat tolle Ideen! Sie mag keine Sandaletten und sie trägt gerne Leggins. Meistens sind ihre Haare geflochten. Blau ist ihre Lieblingsfarbe. Sie hat noch einen Bruder. Er ist in der ersten Klasse. Sie reitet gern. Danke, Helene, du bist toll.

 

 

 

Helene

 

Ich heiße Helene, bin zehn Jahre alt und meine Lieblingstiere sind Pferde, Hunde, Katzen, Meerschweinchen. Eigentlich mag ich alle Farben meine Hobbys sind Reiten, Tanzen, Musik, Malen, Basteln und Sport.

 

 

über Annike

 

Annike ist nett, witzig und kreativ. Sie hat sehr viele Hobbys wie: Reiten, Steppen, Schwimmen, Malen, basteln. Pferde sind ihre Lieblingstiere.

 

über Leni

 

Leni ist freundlich, nett und witzig. Sie ist am 1.5.2008 geboren. Also ist sie elf Jahre alt. Blau ist ihre Lieblingsfarbe. Ihr Lieblingstier ist ein Pferd. Ssie geht auch gern reiten. Sie wohnt in Niegripp, denn sie ist meine beste Freundin.

 

über Lena

 

Lena ist zehn Jahre alt. Sie ist klug, witzig aber auch manchmal ein bisschen zickig. Sie wohnt in Niegripp. Ihre Lieblingsfarben sind grün und blau. Sie hat braune, kurze Haare und sie hat auch einen Freund namens Mika. Er lebt in Potsdam.

 

 

 

Lena

 

Ich heiße Lena Sophie Behns. Mein Geburtstag ist der 26.4.2009. Ich mag die Schule sehr gern, aber als unsere Klassenlehrerin an Krebs erkrankt war, kam am Anfang der vierten Klasse eine Ersatzlehrerin zu uns. Die hieß Frau Meng. Frau Meng war manchmal sehr sehr streng und hat uns Horror-Geschichten aus ihrer Kindheit und aus ihrem ganzen Leben erzählt. Und einmal war sie sogar dabei als ein totes Reh auf der Straße gelegen hat und dann ist sie auch noch über den Kopf gebrettert.

 

über Helene

 

Helene ist ein lustiges Mädchen. Sie kann sich ihre eigene Meinung bilden und sie hält sich bei Streitereien meistens raus. Dass sie dann wegrennt, finde ich sehr toll an ihr.

 

über Annike

 

Annike ist ein ideenreiches künstlerisches Mädchen, aber manchmal ist sie auch ein bisschen komisch. Zum Beispiel als wir etwas mit Sachen vertauschen spielten, hat sie sich nicht von ihren Sachen getrennt und die anderen schon. Ist jetzt aber auch nicht weiter schlimm.

 

über Leni

 

Leni ist ein sehr offenes Mädchen, aber manchmal auch komisch. Das ist nicht weiter schlimm. Im Sommer gehe ich sehr oft mit ihr an den Niegripper See. Dort haben uns einmal Jungs geärgert. Sie haben Lenis Fahrrad geklaut und sind damit erst mal ein paar kleine Runden gefahren. Das war ein doofer Tag, aber sonst ist Leni ein nettes Mädchen.

 

 

 

Leni

 

Ich schätze mich so ein, dass ich ziemlich komisch, lustig und gleichzeitig gelangweilt bin. Ich bin stur und gebe mir Mühe, eine gute Freundin zu sein, aber wenn mir etwas gegen den Strich geht, kann ich auch ziemlich zickig sein. Ja, ich bin eine Frostbeule und Wasserratte. Ich bin immer voll verträumt.

 

über Lena

 

Sie ist super zum Reden und hat immer sehr viele Ideen, wovon manche ziemlich komisch sein können. Sie ist gut in der Schule, ist die Beste und das passt zu ihrem Berufswunsch. Sie will Lehrerin werden. Manchmal kann sie stur sein. Wenn sie etwas will, tut sie alles dafür. Sie steht sehr gern im Mittelpunkt und ist darum manchmal etwas zickig, aber trotzdem sehr nett.

 

 

über Helene

 

Helene ist schüchtern und zurückhaltend. Sie ist die beste Freundin, die man sich wünschen kann. Sie macht aber auch viel mit und lässt sich nicht so schnell aus der Bahn werfen. Sie ist total nett und hilfsbereit. Sie ist liebenswert und manchmal auch ziemlich lustig. Mit ihr kann man über alles reden. Helene ist gut darin, Geheimnisse für sich zu behalten.

 

über Annike

 

Ein Mädchen mit dunklem langen Haar, das ist Annike. Sie ist manchmal sehr aufgewühlt und sie ist eine gute Freundin. Sie verbessert oft und mag es nicht, wenn man ihren Namen falsch schreibt. Außerdem ist sie kreativ und sie kann die schönsten Bilder malen und Geschichten schreiben. Gutmütig ist sie auch.

 

Lena Behns


Wie die Glocken läuten

 

Heute war ein sehr schöner Tag, denn wir wollten uns zu einer neuen Schreibstunde im Gemeindebüro treffen. Aber es war nicht nur eine normale Schreibstunde, denn es waren noch Pauline und Helene mit dabei. Als ich am Gemeindebüro ankam, war noch keiner da, weil ich zu früh war. Deswegen habe ich noch ein bisschen auf dem Spielplatz gespielt und dort drei Jungs und kleine Kinder mit ihren Müttern und Omas gesehen. Endlich kamen Pauline und Annike. Wir haben kurz erzählt und dann war auch schon Frau Iser da. Schaut mal, da kommen Leni und Helene, sagte ich. Wir mussten nur noch mal auf Kristin warten, denn sie hatte den Schlüssel. Als sie dann endlich kam, konnten wir rein. Wir besprachen alles und redeten über unsere ersten Ideen für eine Geschichte, schrieben sie auf und legten also los.

Pauline schreibt über „Karla kann mit Tieren sprechen“, Annike über „Das geheimnisvolle Haus“, Leni über die „Pups-Kuh“ und Helene über die „Weltraumkatze“. Dann fingen die Glocken an zu läuten und wir wussten, o. k., jetzt geht es wieder los mit Geschichten schreiben usw.

Nun ist meine Geschichte auch schon wieder zu Ende, wir sehen uns das nächste Mal wieder.

Bis bald

Annike Schimansky

 

Das geheime Haus

 

In unserem Dorf gibt es ein sehr altes Haus. Wir kennen es als das geheime Haus, denn es ist irgendwie geheimnisvoll. Ich würde gern mal hineingehen, aber das darf niemand von den Kindern.

Man hat trotzdem den Drang, hineinzugehen. Ein geisterhaftes Geräusch schallt aus dem Haus. Plötzlich öffnet sich die Tür. Ich zögere, aber nutze die Gelegenheit und gehe hinein.

Die Tür knarkst und fällt zu. Ich ziehe fest an ihr, aber ich habe keine Chance. Die Tür ist zu. Ich gucke an den Fenstern. Keine Chance. Viel zu hoch. Ich bin gefangen. Wie soll ich jemals wieder aus diesem schwarzen Loch herauskommen? Ich bin jetzt schon gefühlte 13 Stunden im Haus und beschließe, mich ein bisschen umzusehen. Es knackt und knarrt. Ich kriege Angst. Was ist, wenn ich hier nie wieder herauskommen? Da erinnere ich mich an den Spruch, den mein Papa immer sagte: Gib niemals auf!

Ich gehe durch den nächsten Raum und gelange schließlich in eine Bibliothek. Die Bibliothek ist riesengroß. An den Regalen steht in alter Schrift, was für Bücher dort sind. Es gibt richtig dicke Bücher, so dick, dass ich meinen Arm daran halten kann. Ich geh weiter und kann das Wort „Menschen“ an einem Regal entziffern. Dicke Bücher stehen dort. Es ist dunkel und staubig.

(Fortsetzung folgt)

Helene Kurth

 

Karoline, die Weltraumkatze

 

Auf dem Saturn lebt die Weltraumkatze Karolin. Karolin ist sehr neugierig. Auf dem Saturn sieht es aus wie bei uns. Nur dass statt Menschen überall Katzen herumlaufen. Es gibt bei den Weltraumkatzen aber eine Stelle, an der keine einzige Katze lebt, weil die Katzen dort einen großen Platz für die Raketen haben. Und falls ihr denkt, die Weltraumkatzen sehen so aus wie normale Katzen, nein, denn Weltraumkatzen haben ganz verschiedene Farben wie blau, grün, gelb, rot, lila, türkis, orange, pink usw.

Karolin ist 1.256.336 Jahre alt. Sie ist blau mit grünen Punkten. Karolin würde so gerne mal auf die Erde reisen. Aber ihre Mutter Paula und ihr Vater Paul sagen: „Da ist es viel zu gefährlich, weil die Katzen dort Feuer spucken.“ Karolin glaubt das nicht, nur manchmal ist sie nicht so sicher. Darum geht sie zu der ältesten und weise Katze auf dem Saturn. Die heißt Frau Iser. Die ist 9.111.333 Jahre alt. Auf dem Weg zu ihr trifft sie Jerry. Jerry ist eine Maus und ist ihr bester Freund. Jerry sagt: „Hallo Karolin, wohin gehst du?“ Karolin antwortet: „Hallo Jerry, ich gehe zu Frau Iser!“ „Kann ich mitkommen?“, fragt Jerry. „Ja, klar“ und dann gehen sie zu Frau Iser. Auf dem Weg zu ihr kommen sie an vielen Ständen vorbei und auch am Spielplatz, wo andere Mäuse und Katzen spielen. Dann sind sie an Frau Isers Haus. Frau Iser öffnet die Tür. Ihr Haus ist eine Bibliothek. Karolin fragt, ob das stimmt, dass die Katzen auf der Erde Feuer spucken. Frau Iser sagt : „Nein, Karolin, die auf der Erde spucken kein Feuer.“ Karolin und Jerry bedanken sich und gehen wieder nach Hause. Abends schmiedet Karolin Pläne für die Erdreise. Am nächsten Morgen packt sie ihre Sachen. Und damit ihre Eltern sich keine Sorgen machen, sagt sie ihnen, sie übernachte eine Woche bei Jerry. Danach erzählt sie Jerry von dem Plan. Jerry ist einverstanden und wünscht ihr viel Glück. Danach schleicht Karolin sich heimlich zu dem großen und freien Platz. Dort wartet sie auf eine Rakete. Sie wartet und wartet. Endlich sieht sie ein Leuchten am Himmel. 

(Fortsetzung folgt)